Herzlich willkommen bei
«ZUSAMMEN IN ZUCHWIL»!
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Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen aus über 70 Nationen in Zuchwil niederlassen. Der Verein ZUSAMMEN IN ZUCHWIL unterstützt Migrantinnen und Migranten, sich bei uns rasch zurechtzufinden und auf eigenen Füssen zu stehen. Wir setzen uns auch ein für ein Dorfleben, das geprägt ist vom Respekt gegenüber den Menschen aus den vielen Kulturen. Wir freuen uns über alle, die unsere Angebote nutzen und uns bei der Vereinsarbeit unterstützen.
AKTUELL
Widi-Zmittag
Wir haben unsere Webseite umgebaut. Die Informationen zum nächsten Essen sind unten unter "nächste Veranstaltungen" zu finden. Die Angaben zu allen Essen bis Ende Jahr sind hier zusammengestellt.
Elterndeutschkurse mit Kinderbetreuung ab August 2026
Deutsch verstehen und sprechen ist wichtig für das Zusammenleben und die Integration. Die Gemeinde Zuchwil bietet Eltern mit einer anderen Erstsprache die Möglichkeit, einfach und unkompliziert Deutsch zu lernen.
Es gibt Kurse für Anfängerinnen und Anfänger sowie für Fortgeschrittene.
Kurskosten: CHF 100.– für 14 Kurseinheiten à 2 Lektionen, inklusive Kinderbetreuung.
Wer kann teilnehmen? Alle Eltern, die in Zuchwil wohnen und Kinder im Alter von 0 Jahren bis zur 9. Klasse haben.
Weitere Informationen sind auf dem Flyer enthalten.
Rückblick: Film «Unser Name ist Ausländer» im Widitreff
Am 26. Mai zeigte unser Verein im Widitreff Zuchwil den preisgekrönten Kurzfilm «Unser Name ist Ausländer» der kurdischen Regisseurin Selin Besili. Der 21-minütige Film setzt sich eindrücklich mit Fragen von Heimat, Identität und Zugehörigkeit auseinander.
Im Zentrum des Films steht die Familie der Regisseurin, die seit ihrer Kindheit Teil des Dorflebens ist und dennoch von vielen als «die Ausländer» wahrgenommen wird. Im Film tragen die vier Geschwister das Wohnzimmer in die Öffentlichkeit: Zuerst den bunten Teppich, dann das Sofa, schliesslich den türkischer Kaffee. So entsteht eine neue Geschichte, in der Erinnerungen, Wut, Humor und Widerstand nebeneinander Platz finden.
Das an die Vorführung anschliessende Gespräch mit der Regisseurin wurde von Diana Kabashi moderiert. Darin wurden die Entstehung des Films sowie die unterschiedlichen Erfahrungen der Familienmitglieder mit dem Gefühl des Fremdseins vertieft. Durch die eigenen Migrationserfahrungen der Moderatorin entwickelte sich zudem ein persönlicher Austausch über Identität, Herkunft und das Leben zwischen verschiedenen kulturellen Bezugspunkten. Dabei wurde deutlich, dass Dankbarkeit für das Leben in der Schweiz und eine kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen einander nicht ausschliessen. Zum Abschluss wurde auch das Publikum in die Diskussion einbezogen.
Bei einem reichhaltigen Apéro mit feinen türkischen Spezialitäten klang der gelungene Abend in angeregten Gesprächen aus.


